Zum fraktionsoffenen Abend der SPD-Bundestagsfraktion zur PISA-Studie erklären der stellvertretende Vorsitzende, Michael Müller und der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der Fraktion, Jörg Tauss:
14.03.2002 | Neue Herausforderungen für die Bildungspolitik
Pressemitteilungen
Eine stärkere Rolle des Bundes in der Bildungspolitik ist unerlässlich angesichts des wachsenden internationalen Wettbewerbs auch um Qualifikationen und Kompetenzen. Dazu zählen unter anderem einheitliche nationale Standards für Lehrende und Lernende. Um Vergleichbarkeit und Qualität zu sichern, wurde der Vorschlag der Bildungspolitiker in der SPD-Bundestagsfraktion, künftig einen nationalen Bildungsbericht vorzulegen und einen Sachverständigenrat zur Berichterstattung über die Entwicklung des Bildungswesens in Deutschland einzurichten, nachdrücklich unterstützt.
Dies sind die wesentlichsten Ergebnisse einer intensiven Debatte über aktuelle Themen der Bildungspolitik bei einem fraktionsoffenen Abend der SPD-Bundestagsfraktion. Gemeinsam mit Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn, dem Bremer Senator Willi Lemke und dem Essener Bildungsforscher Prof. Klaus Klemm diskutierten die Mitglieder der Fraktion die Ergebnisse der PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) und die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen.
Mit Blick auf das schlechte Abschneiden deutscher Schüler und auf die bevorstehende Veröffentlichung der Ergebnisse aus den Bundesländern warnten die Teilnehmer der Diskussion aber auch vor ideologischen Grabenkämpfen um die Bildungspolitik. Vielmehr müssten die Ergebnisse der PISA-Studie differenziert behandelt werden und vor allem müsse eine sachliche Debatte über die notwendigen Maßnahmen geführt werden.
Mit den Empfehlungen des Forums Bildung seien hier schon wichtige Grundlagen geschaffen worden. Die Reformideen des Forums sollten nun aufgenommen und verwirklicht werden. Dabei steht die Stärkung der Bildung in Kindergarten und Grundschule im Vordergrund. Gegenstand der Diskussion war auch, dass die im PISA-Ranking besser platzierten Länder integrierte Formen des Unterrichts und mehr Ganztagsschulen anbieten. Auch die Formulierung von überprüfbaren Standards für das Lehren und Lernen könnte vorbildlich für das deutsche Bildungssystem sein.
Dies sind die wesentlichsten Ergebnisse einer intensiven Debatte über aktuelle Themen der Bildungspolitik bei einem fraktionsoffenen Abend der SPD-Bundestagsfraktion. Gemeinsam mit Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn, dem Bremer Senator Willi Lemke und dem Essener Bildungsforscher Prof. Klaus Klemm diskutierten die Mitglieder der Fraktion die Ergebnisse der PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) und die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen.
Mit Blick auf das schlechte Abschneiden deutscher Schüler und auf die bevorstehende Veröffentlichung der Ergebnisse aus den Bundesländern warnten die Teilnehmer der Diskussion aber auch vor ideologischen Grabenkämpfen um die Bildungspolitik. Vielmehr müssten die Ergebnisse der PISA-Studie differenziert behandelt werden und vor allem müsse eine sachliche Debatte über die notwendigen Maßnahmen geführt werden.
Mit den Empfehlungen des Forums Bildung seien hier schon wichtige Grundlagen geschaffen worden. Die Reformideen des Forums sollten nun aufgenommen und verwirklicht werden. Dabei steht die Stärkung der Bildung in Kindergarten und Grundschule im Vordergrund. Gegenstand der Diskussion war auch, dass die im PISA-Ranking besser platzierten Länder integrierte Formen des Unterrichts und mehr Ganztagsschulen anbieten. Auch die Formulierung von überprüfbaren Standards für das Lehren und Lernen könnte vorbildlich für das deutsche Bildungssystem sein.
Veröffentlicht am 14.03.2002






