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03.09.2008 | 79 Hochschulen werden im Rahmen des Professorinnenprogramms gefördert

Pressemitteilungen

Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse der ersten Ausschreibung im Rahmen des Professorinnenprogramms erklärt der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, MdB:

79 Hochschulen werden im Rahmen des Professorinnenprogramms gefördert

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat heute die Ergebnisse der ersten Ausschreibung des von Bund und Ländern gemeinsam aufgelegten Professorinnenprogramms vorgestellt. Mit dem Programm sollen in der ersten Runde bis zu 140 Stellen für hochqualifizierte Forscherinnen gefördert werden. 79 Hochschulen aus 15 Bundesländern haben sich nun erfolgreich mit ihren Gleichstellungskonzepten beworben, insgesamt haben sich 113 Hochschulen an der Ausschreibung beteiligt. Die positiv bewerteten Hochschulen erhalten nun eine Förderung von bis zu drei Professorinnenstellen.

Die SPD-Bundestagsfraktion beglückwünscht die im Rahmen der ersten Ausschreibungsrunde positiv bewerteten Hochschulen. Ziel des Professorinnenprogramms ist es, jungen Wissenschaftlerinnen eine wissenschaftliche Karriere zu erleichtern und die Anzahl von Frauen auf Professuren deutlich zu erhöhen. Mit dem Professorinnenprogramm soll ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Chancengleichheit und zur Qualitätssicherung im Wissenschaftssystem durch eine differenzierte Gleichstellungspolitik geleistet werden.

Bund und Länder haben sich Ende 2007 auf das Programm verständigt, das in den kommenden fünf Jahren 200 neue Stellen für Professorinnen an den deutschen Hochschulen schaffen soll und stellen hierfür insgesamt 150 Mio. Euro zur Verfügung. Hiervon werden 75 Millionen durch den Bund getragen. Die Förderung durch dieses Programm startet im Jahr 2008, die Laufzeit ist zunächst bis 2012 vereinbart. Bei einer positiven Bewertung des Professorinnenprogramms im Jahr 2011 durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) ist vorgesehen, das Programm fortzusetzen.