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15.08.08 | Mehr Geld für mehr junge Menschen: BAföG-Novelle war dringend nötig

Pressemitteilungen

Zu den heute veröffentlichten Gefördertenzahlen beim BAföG erklären die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Christel Humme, MdB, und der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, MdB:

Mehr Geld für mehr junge Menschen: BAföG-Novelle war dringend nötig

Die Zahl der geförderten BAföG-Empfänger war im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge rückläufig. Diese Entwicklung ist alarmierend. Sie zeigt, wie wichtig und notwendig es war, dass die SPD-Bundestagsfraktion die Erhöhung der Fördersätze und Freibeträge zum neuen Schuljahr beziehungsweise zum Wintersemester 2008/09 erkämpft hat.

Mit der von uns durchgesetzten Anhebung der Einkommensfreibeträge um 8 Prozent, wird sich die Zahl der BAföG-Berechtigten wieder deutlich erhöhen. Damit ebnen wir erheblich mehr jungen Menschen aus einkommenschwächeren Familien den Weg in die Hochschulen und ermöglichen ihnen so ein Studium. Parallel dazu steigt mit der Anhebung der Fördersätze um 10 Prozent die finanzielle Unterstützung der Geförderten: So erhöht sich beispielsweise der Förderhöchstsatz für Studierende von 585 auf 643 Euro. Im Ergebnis erhalten mehr junge Menschen Anspruch auf mehr Geld.

Wäre es nach der Union gegangen, wäre auch die jüngste BAföG-Reform auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben worden. Die neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen einmal mehr: Das wäre der Anfang einer schleichenden Auszehrung des BAföG gewesen. Umso wichtiger ist es, dass die SPD in der Großen Koalition Kurs gehalten hat. Andere führen Studiengebühren ein, wir erhöhen das BAföG. Mehr BAföG heißt mehr Chancengleichheit. Für uns steht fest: Ein Studium darf nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern. Deswegen hat die SPD-Bundestagsfraktion dafür gesorgt, dass das BAföG ein leistungsfähiges Instrument zum Abbau finanzieller Hürden beim Hochschulzugang bleibt.