Die Forderung von Ministerpräsident Oettinger nach einer Kürzung des Arbeitslosengeldes bei Arbeitslosen unter 45 stößt bei der SPD Baden- Württemberg auf scharfe Kritik. Dazu der Generalsekretär der Südwest- SPD, Jörg Tauss, MdB:
11.11.2007 | Kürzung des Arbeitslosengelds für Arbeitslose unter 45 "inakzeptabel"
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Kürzung des Arbeitslosengelds für Arbeitslose unter 45 "inakzeptabel"
Oettinger will Junge gegen Ältere ausspielen
Die Forderung des baden- württembergischen CDU- Ministerpräsidenten Oettinger, Arbeitslosen unter 45 Jahren das Arbeitslosengeld zu kürzen, ist für die SPD ein weiterer Beweis dafür, wie weit sich dieser Ministerpräsident von der Realität verabschiedet hat. Der Generalsekretär der Südwest- SPD, Jörg Tauss, betonte, die Forderung nach einer Kürzung bei jüngeren Arbeitslosen zu Lasten der Älteren sei ein klarer Bruch des Generationenvertrages. Offensichtlich ist die CDU bereit, nach der Verschuldung, den Lehrerkürzungen, der Diffamierung vierzigjähriger im letzten Wahlkampf, den Studiengebühren und anderen Einschnitten immer unverschämter ihre ältere konservative Stammklientel zu Lasten der Jungen zu bedienen. Weshalb ein 40- jähriger arbeitsloser Familienvater weniger schutzbedürftig sei als ein 45- jähriger bleibt ein Geheimnis dieses zu allem und jedem Thema daherschwadronierenden Ministerpräsidenten. Tauss: Oettinger wird mit seinem Versuch, die Alten gegen die Jungen auszuspielen, zum sozialpolitischen Amokläufer.






