Zur heutigen Entscheidung über Exzellenzinitiative von Bund und Ländern erklären der Karlsruher Abgeordnete Johannes Jung, MdB, und der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, MdB:
13.10.2006 | Exzellenzinitiative kann starten – Karlsruhe ist Spitzenuniversität in Deutschland
Pressemitteilungen
Mit der Entscheidung für zunächst drei Universitäten haben der Wissenschaftsrat und die DFG den Startschuss für die dritte Förderlinie der Exzellenzinitiative für Spitzenforschung an Hochschulen gegeben. Erstmals erhalten die Universität München, die TU München und die Universität Karlsruhe für fünf Jahre einen Mittelzuschuss von ca. 41 Mio. Euro pro Jahr, um den Ausbau der universitären Spitzenforschung voranzutreiben und als Leuchttürme die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschullandschaft zu stärken. Insgesamt stehen für die Exzellenzinitiative 1,9 Mrd. Euro zur Verfügung, von denen der Bund rund 1,2 Mrd. trägt.
Wir gratulieren insbesondere auch der Universität Karlsruhe herzlich zu ihrem verdienten Erfolg. Sie erhält für fünf Jahre ca. 13,4 Mio. Euro, zuzüglich der Pauschale sogar ca. 16 Mio. Euro pro Jahr. Die Ausrichtung auch auf die Forschung und Entwicklung im Bereich der Nanotechnologie hat sicherlich Ihren Teil zum Erfolg beigetragen. Auch hier zeigt sich, dass der Bund mit seiner bereits in der vergangenen Legislaturperiode festgelegten Förderstrategie für Nanotechnologie auch für Karlsruhe wichtige Unterstützung leisten konnte.
Ebenso erfreulich ist die Berücksichtigung „der Karlsruhe School of Optics and Photonics“ in der Förderung von Graduiertenschulen mit ca. 1,2 Mio. Euro (mit Pauschale rund 1,44 Mio. Euro) pro Jahr bis 2011. Es ist allein ihre Leistung, dass sie in dem harten Wettbewerb haben bestehen können Auch zu den ersten beiden Förderlinien mit den Ziel, exzellente Graduiertenschulen und Exzellenzcluster zu fördern, sind zeitgleich die ersten Entscheidungen gefallen. In einem mehrstufigen, allein von der Wissenschaft gesteuerten Wettbewerb haben sich die Universitäten in allen drei Linien gute Konkurrenz durchsetzen können. Der qualitativ hohe Wettbewerb zeigt deutlich, dass die noch von der rotgrünen Bundesregierung konzipierte und durchgesetzte Exzellenzinitiative wie erhofft gezündet und ungeheure Dynamik und Aufbruchstimmung in der deutschen Hochschullandschaft freigesetzt hat. Wir gratulieren den drei auserwählten Hochschulen, aber auch den in den beiden ersten Förderlinien zum Zuge gekommenen Hochschulen, zu ihren Leistungen und zu ihrem Erfolg.
Auch wenn die öffentliche Aufmerksamkeit verständlicherweise auf der dritten Förderlinie der Spitzenuniversitäten liegt, so entfaltet die Exzellenzinitiative erst durch alle drei Förderlinien die beobachtbare Dynamik. Denn ohne Erfolg im Wettbewerb um die Förderung der Graduiertenschulen und auch in der zweiten Linie um die Förderung der Exzellenzcluster wäre die notwendige Basis für die Universitäten nicht vorhanden, auch in der dritten Förderlinie bestehen zu können. Erst alle drei Linien zusammen haben zum Aufbruchstimmung geführt, nämlich dass die deutschen Hochschulen intensiv über ihre Stärken und Schwächen nachgedacht und tragfähige Konzepte entworfen und strategische Profilierungen geschärft haben. Es sollte nicht vergessen werden, dass sie sich dabei insgesamt als internationale konkurrenzfähig erwiesen haben.
So wichtig und erfolgreich die Exzellenzinitiative ist, sie kann nicht alle Probleme der deutschen Hochschulen lösen. Ebenso wichtig ist für uns die Bewältigung der steigenden Studierendenzahlen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten, wie sie derzeit mit dem Ziel eines Hochschulpaktes von Bund und Ländern beraten wird. Wir brauchen beides, die Förderung der Spitzenforschung an den deutschen Hochschulen und Schaffung von zusätzlichen Studienplätzen. Spitzenforschung wird nur erfolgreich sein können, wenn wir die hinreichenden Studienkapazitäten aufbauen, um allen jungen Menschen eine echte Verwirklichungschance ihrer Kompetenz- und Leistungspotenziale geben. hier werden Bund und Länder ih-re Anstrengungen noch intensivieren müssen, um die Chancen künftiger Studierendengenerationen zu sichern und zu verbessern.
Wir gratulieren insbesondere auch der Universität Karlsruhe herzlich zu ihrem verdienten Erfolg. Sie erhält für fünf Jahre ca. 13,4 Mio. Euro, zuzüglich der Pauschale sogar ca. 16 Mio. Euro pro Jahr. Die Ausrichtung auch auf die Forschung und Entwicklung im Bereich der Nanotechnologie hat sicherlich Ihren Teil zum Erfolg beigetragen. Auch hier zeigt sich, dass der Bund mit seiner bereits in der vergangenen Legislaturperiode festgelegten Förderstrategie für Nanotechnologie auch für Karlsruhe wichtige Unterstützung leisten konnte.
Ebenso erfreulich ist die Berücksichtigung „der Karlsruhe School of Optics and Photonics“ in der Förderung von Graduiertenschulen mit ca. 1,2 Mio. Euro (mit Pauschale rund 1,44 Mio. Euro) pro Jahr bis 2011. Es ist allein ihre Leistung, dass sie in dem harten Wettbewerb haben bestehen können Auch zu den ersten beiden Förderlinien mit den Ziel, exzellente Graduiertenschulen und Exzellenzcluster zu fördern, sind zeitgleich die ersten Entscheidungen gefallen. In einem mehrstufigen, allein von der Wissenschaft gesteuerten Wettbewerb haben sich die Universitäten in allen drei Linien gute Konkurrenz durchsetzen können. Der qualitativ hohe Wettbewerb zeigt deutlich, dass die noch von der rotgrünen Bundesregierung konzipierte und durchgesetzte Exzellenzinitiative wie erhofft gezündet und ungeheure Dynamik und Aufbruchstimmung in der deutschen Hochschullandschaft freigesetzt hat. Wir gratulieren den drei auserwählten Hochschulen, aber auch den in den beiden ersten Förderlinien zum Zuge gekommenen Hochschulen, zu ihren Leistungen und zu ihrem Erfolg.
Auch wenn die öffentliche Aufmerksamkeit verständlicherweise auf der dritten Förderlinie der Spitzenuniversitäten liegt, so entfaltet die Exzellenzinitiative erst durch alle drei Förderlinien die beobachtbare Dynamik. Denn ohne Erfolg im Wettbewerb um die Förderung der Graduiertenschulen und auch in der zweiten Linie um die Förderung der Exzellenzcluster wäre die notwendige Basis für die Universitäten nicht vorhanden, auch in der dritten Förderlinie bestehen zu können. Erst alle drei Linien zusammen haben zum Aufbruchstimmung geführt, nämlich dass die deutschen Hochschulen intensiv über ihre Stärken und Schwächen nachgedacht und tragfähige Konzepte entworfen und strategische Profilierungen geschärft haben. Es sollte nicht vergessen werden, dass sie sich dabei insgesamt als internationale konkurrenzfähig erwiesen haben.
So wichtig und erfolgreich die Exzellenzinitiative ist, sie kann nicht alle Probleme der deutschen Hochschulen lösen. Ebenso wichtig ist für uns die Bewältigung der steigenden Studierendenzahlen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten, wie sie derzeit mit dem Ziel eines Hochschulpaktes von Bund und Ländern beraten wird. Wir brauchen beides, die Förderung der Spitzenforschung an den deutschen Hochschulen und Schaffung von zusätzlichen Studienplätzen. Spitzenforschung wird nur erfolgreich sein können, wenn wir die hinreichenden Studienkapazitäten aufbauen, um allen jungen Menschen eine echte Verwirklichungschance ihrer Kompetenz- und Leistungspotenziale geben. hier werden Bund und Länder ih-re Anstrengungen noch intensivieren müssen, um die Chancen künftiger Studierendengenerationen zu sichern und zu verbessern.
Veröffentlicht am 13.10.2006






