Anlässlich der Äußerungen von Ministerpräsident Oettinger gegenüber Merkel betont Jörg Tauss: „Oettinger soll sich entschuldigen“
02.10.2006 | SPD kritisiert Abfälligkeiten von Ministerpräsident Oettinger
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SPD kritisiert Abfälligkeiten von Ministerpräsident Oettinger
SPD- Generalsekretär Jörg Tauss hat die jüngsten Abfälligkeiten von Ministerpräsident Oettinger zur strategischen Kompetenz von Bundeskanzlerin Merkel massiv kritisiert. „Während die Menschen zurecht endlich eine Einigung bei der Gesundheitsreform erwarten, haut der Ministerpräsident der Regierungschefin in bekannter Intrigantenmanier die Beine weg“, so Tauss. „Das ist typisch Oettinger: hintenrum statt grad heraus.“
Tauss, auch Mitglied des Vorstands der SPD- Bundestagsfraktion, erklärte, Oettinger und sein burschenschaft- ähnlicher Andenpakt zwischen den CDU- Ministerpräsidenten werde immer mehr zu einer Belastung für die große Koalition. „So langsam weiß kein Mensch mehr, ob die Bundeskanzlerin angesichts der hinterrücksen Messerwerferei ihrer Ministerpräsidenten noch die Kraft hat, die Reformen mit auf den richtigen Weg zu bringen“, so Tauss. „Für die SPD gilt jedenfalls: Wir wollen den Erfolg der großen Koalition und nicht deren schleichenden Niedergang.“
Der SPD- General forderte Günther Oettinger auf, zu seinem Affront gegenüber der Bundeskanzlerin Stellung zu nehmen und sich jetzt nicht, wie so oft, „vom Acker zu machen“. Tauss: „Wenn Herr Oettinger noch einen Funken Verantwortungsgefühl und Anstand hat, dann muss er sich bei Frau Merkel entschuldigen.“






