Suchen

 

Zwischenbilanz

Professorinnenprogramm gestartet

Bund und Länder haben sich Ende 2007 auf ein Programm geeinigt, das in den kommenden fünf Jahren 200 neue Stellen für Professorinnen an den deutschen Hochschulen schaffen soll und stellen hierfür insgesamt150 Millionen Euro zur Verfügung. Hiervon werden 75 Millionen durch den Bund getragen. Die Grundlage auch für dieses Instrument ist der von der SPD durchgesetzte Kooperationsartikel 91b des Grundgesetzes. Ohne die SPD... wäre ein gemeinsames Frauenför-derprogramm von Bund und Ländern in der Hochschullehre nicht möglich gewesenDieses Programm ist für die deutsche Wissenschafts- und Forschungslandschaft von erheblicher Bedeutung und ein zentrales Instrument zur Förderung der Gleichstellungspolitik an den Hochschulen.

Ziel ist es, jungen Wissenschaftlerinnen eine wissenschaftliche Karriere zu erleichtern und die Anzahl von Frauen auf Professuren deutlich zu erhöhen. Die Hochschulen - Universitäten, Fachhochschulen und künstlerischen Hochschulen -sollen mit diesem Programm auf der Grundlage einer positiven Begutachtung ihres Gleichstellungskonzeptes die Möglichkeit erhalten, bis zu drei Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren für fünf Jahre mit einem Betrag von bis zu 150.000 Euro pro Jahr finanziert zu bekommen. Die geförderten Stellen sind unbefristet. Das Förderung durch dieses Programm startet im Jahr 2008, die Laufzeit ist zunächst bis 2012 vereinbart. Bei einer positiven Bewertung des Professorinnenprogramms im Jahr 2011 durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) ist vorgesehen, das Programm fortzusetzen.