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Medien - Neue Medien

Wertvolle Computerspiele fördern, Medienkompetenz stärken

Computerspiele haben in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Sie sind wirtschaftlich, technologisch, kulturell und gesellschaftlich zu einem wichtigen Einflussfaktor in Deutschland geworden. Mit dieser Entwicklung ist eine multimediale Spielekultur entstanden, die Ausdruck in der vermehrten Nutzung von Computerspielen und anderen interaktiven Unterhaltungsmedien findet.

Unabhängig vom Alter nehmen immer mehr Spielerinnen und Spieler aus allen Bevölkerungsgruppen Anteil daran. Computerspiele transportieren gesellschaftliche Abbilder und thematisieren eigene kulturelle Inhalte. Sie werden damit zu einem bedeutenden Bestandteil des kulturellen Lebens unseres Landes und sind prägend für unsere Gesellschaft.

Besonders auch hinsichtlich einer verbesserten Medienkompetenz bietet die Förderung von Computerspielen eine wichtige Chance. Durch die Unterstützung wertvoller Inhalte können vermehrt Spiele in das öffentliche Interesse rücken, die qualitativ hochwertig, pädagogisch wertvoll und gesellschaftlich erwünscht sind. Eine öffentliche Förderung kann die Vorteile einer positiv besetzten Medienkompetenzvermittlung deutlich machen und trotzdem die Verantwortung jedes Einzelnen herausstellen. Die Prämierung von Spielen gibt in diesem Sinne wichtige Empfehlungen und Hinweise für Nutzer.

Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion wurde für 2008 ein Preis ins Leben gerufen, der insbesondere qualitativ hochwertige sowie kulturell und pädagogisch wertvolle Computerspiele auszeichen wird.
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Weiterentwicklung des Adressraums im Internet

Das Internet hat die moderne Gesellschaft in allen Bereichen durchdrungen, so dass heute wirtschaftlich und sozial bedeutsame Prozesse ohne seine Nutzung kaum noch denkbar sind. Die Beantwortung der Fragen nach den rechtlichen Rahmenbedingungen in einem weltweiten Informations- und Kommunikationsnetz, seiner technischen Verfasstheit und dem fairen Zugang zu seiner Infrastruktur sind daher heute für Deutschland und alle anderen Nationen von hoher sozialer, kultureller, rechtlicher und ökonomischer Bedeutung.

Konstituierendes Merkmal des Internets als weltweites Daten-, Informations- und Kommunikationsnetz ist die Vergabe einmaliger und eindeutiger Adressen, damit Nutzer weltweit Inhalte leicht und nachvollziehbar auffinden können. Die Kontrolle über den Adressraum des Internets, über Domains und Top-Level- Domains (TLDs), d. h. die höchsten Hierarchiestufen von Domains, sind ein entscheidender Teil dieser Infrastruktur.

Die Weiterentwicklung des Internetadressraums ist für Deutschland dabei von besonderer Bedeutung: Mit der deutschen Top-Level-Domain “.de“ wird in Deutschland privatwirtschaftlich die weltweit mit Abstand erfolgreichste Top- Level-Domain auf Staatenebene betrieben. Unterhalb von “.de“ sind heute bereits über 10 Millionen Domains registriert.

Mit der Einführung von „.eu“ für Europa, „.asia“ für Asien oder „.cat“ für Katalonien wurden inzwischen jedoch entsprechend diesem Trend erste regionale Top-Level-Domains geschaffen. Zugleich gibt es zunehmende Unterstützung, Schriftzeichen anderer Sprachräume im Rahmen der Internetadressierung zuzulassen. Seit 1. April 2004 sind bereits Umlaute und Akzente wie ä, ö, é, etc. adressierbar.

Diese Entwicklung bietet für Deutschland große Chancen und für die Bundes- länder, Regionen und Städte, sich noch stärker als bisher in ihrer Eigenheit wirtschaftlich und kulturell weltweit präsentieren zu können. In Städten wie London, New York City oder Berlin werden beispielsweise heute schon mehr Domainregistrierungen verzeichnet als in über 150 Ländern, die bereits über eine eigene Top-Level-Domain verfügen.
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Reform der Medien- und Kommunikationsordnung

Die rasante technologische und gesellschaftliche Entwicklung im Medien- und Kommunikationsbereich stellt für den bestehenden Rechtsrahmen eine immense Herausforderung dar. Die zersplitterten Kompetenzstrukturen der deutschen Medien- und Kommunikationsordnung und ihre auf alten analogen Technologien aufbauenden Begrifflichkeiten sind immer weniger in der Lage, auf diese Herausforderung zu reagieren. Ziel der notwendigen umfassenden Reform der Medien- und Kommunikationsordnung muss es sein, zu einer Vereinfachung der Regelungen für elektronische Medien und zu einer Verschlankung der Aufsichtsstrukturen zu gelangen, wobei den Besonderheiten der 'traditionellen' und Neuen Medien Rechnung zu tragen sein wird.
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Digitale Spaltung überwinden

Die soziale digitale Spaltung ('Digital Divide') der Bevölkerung in Nutzer und Nichtnutzer der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien ist angesichts des umfassenden Strukturwandels der Gesellschaft hin zur Informations- und Wissensgesellschaft ein zentrales Zukunftsproblem. Die digitale Spaltung von heute kann die soziale Spaltung von morgen bedeuten. Daher ist die Sicherung der hinreichenden Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen an der Wissens- und Informationsgesellschaft ein zentrales medien- und kommunikationspolitisches Ziel der SPD-Bundestagsfraktion.
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e-Demokratie und e-Government - Potenziale nutzen!

Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien verändern die Rahmenbedingungen für Politik und Verwaltung. Die Formen, Prozesse und Verfahren der politischen Kommunikation, der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung bleiben von dem Wandel zur Wissens- und Informationsgesellschaft nicht unberührt. Die sogenannten Neuen Medien ermöglichen neue Formen der politischen Information, Transparenz und Kommunikation. Auch interaktive Dienste und Verwaltungsprozesse können und sollen zunehmend auch 'online' verfügbar sein - die zunehmende Verwendung der Begriffe e-Demokratie oder e-Government sind ein Indiz für die demokratietheoretischen Erwartungen an die Neuen Medien.
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